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Tour of Qatar

Tour of Qatar is done. I’ve to say, it isn’t my favourite races of the year. The mix of long, straight, flat roads and lots of wind makes it a pretty dangerous and nervous race. And sometimes pretty boring.

This year I’ve been there the third time, so I knew what I had to expect.

I was using the race to get my legs going and I started to feel pretty good the last days.

We tried every day to set up the sprint for Sam Bennett, which didn’t worked out all the time. Either we lost each other or the bunch split in the crosswind.

We got a bit better in the last stage. We could bring him in a good position and than finally Sam could show off his class in the sprint. He won the last stage with a massive gap.

I think it is for everyone in the team is it a relief to get the first win of the season in the pocket!

The most remarkable moment of the race -beside the stage win- was the second stage. I never raced with a sandstorm going on. It felt like a four hour peeling session. The sand was just everywhere.

I’ve now two weeks at home for some proper training, before I’ll start with my classic season in Het Nieuwsblad.


Tour of Qatar ist Geschichte. Ich muss sagen, es ist nicht gerade eines meiner Lieblingsrennen. Der Mix aus langen, graden, flachen Strassen und einer Menge Wind macht das Rennen ziemlich gefährlich und nervös. Und manchmal auch sehr langweilig.

Dieses Jahr war mein drittes Mal hier, somit wusste ich schon, was mich erwartet.

Ich habe das Rennen genutzt um meine Beine zum laufen zu bekommen und ich muss sagen, ich habe mich am Ende ziemlich gut gefühlt.

Unser Ziel war es jeden Tag den Sprint für Sam vorzubereiten, was zum Teil nicht so funktioniert hat wie wir uns es vorgestellt haben. Entweder haben wir uns im Finale immer wieder verloren oder das Feld war in mehrere Teile gerissen auf Grund von Seitenwind.

Wir haben ein bisschen besser hinbekommen in der letzten Etappe. Wir konnten ihn in eine gute Position bringen und Sam hatte dann endlich die Möglichkeit seine Klasse im Sprint zu zeigen. Er hat die letzte Etappe mit einem großen Vorsprung gewonnen.

Ich denke,für jedem im Team ist eine große Erleichterung den ersten Sieg der Saison in der Tasche zu haben!

Der wohl denkwürdigste Tag war wohl die zweite Etappe, bei der wir mit zum Teil Sandstürmen zu kämpfen zu hatten. Ich habe mich wie bei einer vierstündigen Peeling-Behandlung gefühlt. Der Sand war einfach überall!

Ich habe jetzt zwei Wochen Zeit mich auf die nächsten Rennen vorzubereiten, bevor es für mich bei Het Nieuwsblad mit den Klassikern losgeht.

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Training camp and first races done

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I have spent the last two weeks in Mallorca for our first team training camp and for the European season opener – the Mallorca Challenge. In the training camp we did mainly basic work, meaning we didn’t do so many intensive efforts. I like to be with the boys, but sometimes two weeks feels so long, especially when you live already in Spain and the conditions are the same as at home.

After the training camp we went straight into the Mallorca Challenge. The Mallorca Challenge is a four day race in which you can change your team everyday. That means, every one of us had the chance to race. It is a strange feeling to be at a race with all the team. But I was happy to finally start my season. I did race 2 and 3. Both of these stages were hilly/mountainous races. The first day was up and down all day long. I found it quite tough, especially since I do not feel as ready as I have been in the past few years for races so early in the season. (I want to be ready in end of March).

After the first race you begin to think it can’t get any harder…. But the second race was even harder than the first! From the start it was just anarchy. Attacks all over the place and also a few crashes. Luckily my legs have been much better and I was actually enjoying the first part of the race. No team wanted to take the control. So it happened that I ended up in a big breakaway with a lot of favourites. I tried to follow as long as I could but at one point my energy was just gone.

So far I’m ok with my condition. These races will bring me again a step forward. I will take it a bit easy now, recover and get healthy for Tour of Qatar which starts next weekend.

P.s. I will upload all my races to my STRAVA account!


Die letzten zwei Wochen verbrachte ich auf Mallorca für unser erstes Teamtrainingslager und die europäische Saisoneröffnung – die Mallorca Challenge.
Im Trainingslager haben wir hauptsächlich Basis-Training gemacht.
Ich mag es wirklich mit den Jungs zusammen zu trainieren, aber desto älter man wird, desto länger kommen einen die zwei Wochen als sie eigentlich sind. Vor allem wen man schon in Spanien lebt und normalerweise unter den selben Bedingungen Zuhause trainieren kann. Nichtsdestotrotz habe ich die Zeit genossen. Auch weil wir im Robinson Club untergebracht waren und das Essen echt super war – da fällt es schon schwer sein Gewicht zuhalten!

Nachdem Trainingslager ging es für uns direkt zur Mallorca Challenge. Die Mallorca Challenge ist ein 4-Tages Rennen bestehen aus vier einzelnen Rennen. Das heißt, das Team kann jeden Tag Fahrer tauschen, so hat jeder die Möglichkeit, die ersten Rennkilometer in die Beine zu bekommen. Es ist schon komisch wenn du beim Rennen mit 20 Fahrer beim Essen sitzt.
Ich bin die Rennen 2 und 3 gefahren, welche in den mallorquinischen Bergen stattfanden. Das erste Rennen ging entlang der Westküste und somit nur hoch und runter. Es war schon ein ziemlicher Schock für meinen Körper, wieder so lange am Limit zufahren, vor allem weil ich noch nicht so intensiv trainiert habe. Die letzten Jahre war ich um die Zeit immer schon ziemlich fit, aber dieses Jahr will es ein bisschen ruhiger angehen lassen. Ich will im März fit sein.

Ich dachte der erste Tag war hart, aber dann kam das zweite Rennen und ich muss sagen, ich bin noch nie ein so hartes Rennen im Januar gefahren. Vom Start weg herrschte totale Anarchie. Es wurde ununterbrochen attackiert und viele Stürze gab es auch noch.
Ich hatte zum Glück bessere Beine und konnte mich somit immer vorne halten. Es hat sogar ziemlich Spaß!
Nach unzähligen Attacken hatte sich eine große Spitzengruppe gebildet in der ich mich auch befand. Es waren auch einige Favoriten vertreten. Ich habe versucht so lange wie möglich vorne mitzuhalten, aber nach drei Stunden Vollgas war mein Energie dahin und ich bin zurück ins Hauptfeld oder was von dem übrig geblieben ist.

Soweit bin ich zufrieden mit meiner Leistung. Ich weiß woran ich arbeiten muss.
Jetzt heißt es regenerieren und gesund werden für die am Wochenende startende Tour of Qatar.

P.s. Ihr könnt übrigens meine Renndaten auf STRAVA verfolgen!